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  • Stefan Hartmann

Was Motiviert mich zum Sport und wie wird dieser zum Teil meines Lebens?

Aktualisiert: 23. Jan 2020



Meine Frau fragte mich diese Woche: „Was motiviert dich eigentlich zum Sport?“

Ich schaute meine Frau an und wusste darauf erst einmal gar keine Antwort, weil ich auch gar keine Antwort auf diese einfache Frage hatte. Ich wusste keine Antwort, weil ich um Sport zu machen gar keine Motivation brauche. Ich mache einfach Sport ohne darüber nach zu denken.


Sport ist wie Zähneputzen


Da wir gerade beim Zähneputzen waren, verglich ich den Sport mit Zähneputzen. Kein Mensch denkt darüber nach ob und wann er Zähne putzt. Kein Mensch braucht Motivation um Zähne zu putzen. Er putzt sie einfach. Vielleicht ist die einzige Motivation Zähne zu putzen, das Wissen, dass die Zähne ohne putzen krank werden kaputt gehen und mich das dann viel Geld kostet.

Es gibt viele Gründe, die man haben kann, um keinen Sport zu treiben. Sport ist anstrengend, man kommt außer Atem, es wird geschwitzt, die Zeit ist auch ohne Sport schon knapp bemessen und auf der Couch vorm Fernseher ist es sowieso viel gemütlicher.

Gerade bei letzterem Punkt frage ich mich, was jemanden, der 8 Stunden im Büro vor einem Bildschirm sitzt, dazu motiviert am Abend das gleiche zu tun.


Sehe die positiven Aspekte am Sport, nicht die negativen.


Um Sport in sein Leben zu integrieren solltest du nicht die negativen Aspekte am Sport sondern die positiven Aspekte sehen und hervorheben.

Sport baut Stress ab, hilft gegen Übergewicht, verbessert das Herz-Kreislaufsystem, wirkt präventiv gegen Depressionen und Burnout, stärkt das Selbstbewusstsein und laut neusten Studien soll es helfen, eine Krebstherapie besser zu verkraften, wenn man vorher entsprechend Sport getrieben und Muskelmasse aufgebaut hat. Sport wirkt dem Muskelabbau im Alter entgegen. Ich denke, das sind viele Aspekte um Sport zu treiben und diesen in sein Leben zu integrieren.

Um Sport erfolgreich in dein Leben zu integrieren solltest du Sport in erster Linie wegen diesen positiven, gesundheitlichen Aspekten und erst zweitrangig wegen dem Bodyshaping machen.


Sehe Sport als Me-Time. Es ist die Zeit nur für dich alleine, deinen Kopf und deinen Körper.


Höre nach dem Sport in dich rein. Du wirst sehen, dass du während des Sports beispielsweise vom Alltag abgeschaltet hast und nicht mehr an den Ärger auf der Arbeit oder mit dem Partner gedacht hast. Spüre das Gefühl wie es ist, das Workout bewältigt zu haben. Fühle wie es ist den inneren Schweinehund besiegt zu haben und sei dir bewusst, wer dies einmal schafft, schafft es immer wieder. Wer einmal das Bewusstsein für diese und noch viele andere Dinge hat, will diese Gefühle immer wieder erleben.

Natürlich ist bei fast jedem das Bodyshaping ein berechtigter Grund um Sport zu treiben. Doch solltest du darauf achten, dass du dein bisherigen Körper nicht hasst und du nicht zu sehr auf die Veränderung fixiert bist. Sei dir immer bewusst, dasss Sport alleine deinem Körper gut tut, egal ob du ein Sixpack hast oder nicht. Sei dir immer bewusst, dass du mit Sixpack oder keinem kein anderer oder glücklicherer Mensch bist.

Der Mangel an Zeit ist kein Grund um keinen Sport zu treiben. 20-40 min findet jeder am Tag, um sein Workout durch zuziehen.

Zu meinen Klienten sage ich immer: „ Mach den Fernseher aus und leg dass sch… Smartphone weg und schon hast du Zeit für dich und Sport.“


Und was motiviert mich jetzt zum Sport?


Es tut meinem Selbstbewusstseins gut. Es macht mir Spaß meine Grenzen immer höher zu setzen und scheinbar keine Grenzen zu haben.

Natürlich muss ich zugeben, dass mir auch meine Körperästhetik wichtig ist und ich nicht wieder wie ein „halbes Hemd“ aussehen möchte.

Durch HIIT bekomme ich das Gefühl, dass ich alles schaffen kann, wenn ich nur will und das ist einfach nur ein echt geiles Gefühl.

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